Schulsozialarbeit hat vom Landesministerium einen besonderen Auftrag: Ergänzend zum Fachunterricht sollen Schüler*innen in ihrer Lebens- und Sozialkompetenz gestärkt werden.

Dies geschieht zum einen präventiv durch themenbezogene Projekte und Angebote, zum anderen situationsorientiert durch persönliche Beratung.

Dabei gelten zwei wichtige Grundsätze der Sozialarbeit: Freiwilligkeit und berufliche SchweigepflichtMittendrin statt nur dabei! – Vertrauensarbeit mit Schulhund Neo.

Für mich bedeutet dies an unserer Schule, die Schüler*innen in ihrer Selbstwahrnehmung und Selbstbestimmung zu begleiten durch:

  • Aktionen und Einheiten zu Themen wie Gerechtigkeit, Rassismus, Umwelt, Sucht, Sexualität, Kommunikation 
  • Klasseninterventionen zum Thema Gewalt, Mobbing, Teamentwicklung
  • Zusammenarbeit mit Klassenrat und Schülervertretung
  • Beratung in Fragen der persönlichen Lebenssituation

Bei allen Angeboten lege ich Wert darauf, dass die Schüler*innen ihre Ressourcen und Kreativität (wieder)entdecken, zu ihren eigenen Experten werden, lernen zunehmend selbst Verantwortung zu übernehmen.

In der Beratung heißt dies: zuhören, nachfragen, sortieren und gemeinsam entscheiden, inwieweit der/die Schüler*in selbst aktiv wird bzw. Unterstützung benötigt. Diese Unterstützung kann durch mich erfolgen oder durch andere Menschen / Institutionen, z. B. Eltern, Freund*innen, Lehrer*innen, Beratungsstellen usw.

Immer gelten dabei die Grundprinzipien der Freiwilligkeit und der Schweigepflicht (ausgenommen bei Fällen der Kindeswohlgefährdung). Mein Büro ist in dieser Hinsicht eine neutrale Zone innerhalb der Schule, da ich nicht an Lernpläne und Zeiten gebunden bin und keine Leistungsbewertung vornehme.

Mein Angebot richtet sich in erster Linie an die Schüler*innen, gilt jedoch auch Lehrer*innen und Eltern/Erziehungsberechtigte, die Fragen haben oder sich möglicherweise Sorgen machen.

Was ich nicht bin:

  • Anwältin / Richterin
  • Therapeutin
  • Feuerwehrfrau / Polizei
  • Notfallseelsorge
  • Schulaufsicht
  • Ersatzfreundin oder -mutter
  • Zauberin

Frau Bulut ist mit einer Ganztagsstelle als Landesbedienstete seit 2009 als Schulsozialarbeiterin im Dienst und seit August 2017 hier an unserer Schule tätig.

Sie befindet sich im Moment im Kennenlernprozess und in der Bedarfsanalyse. In Abstimmung mit dem Kollegium erarbeitet sie ein für die Schule passendes Konzept.

Wünsche und Ideen werden gerne - wenn möglich - berücksichtigt.

An dieser Stelle finden Sie zukünftig prinzipiell und aktuelle Informationen zur Schulsozialarbeit!